Frühlingsgedichte

Gedichte zum Frühling

Gedichte zum Frühling

 

Frühlingsgedichte für Kinder

 

Frühlingsgedichte:: Kategorie Frühlingsgedichte für Kinder, Gedichte Seite 04

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Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874  (Frühlingsgedichte für Kinder)

Die ersten Veilchen

Ei, was blüht so heimlich am Sonnenstrahl?
Das sind die lieben Veilchen, die blüh´n im stillen Tal.
Blühen so heimlich im Moose versteckt,
drum haben auch wir Kinder kein Veilchen entdeckt.

Und was steckt sein Köpfelein still empor?
Was lispelt aus dem Moose so leise, leis` hervor?
“Suchet, so findet ihr! Suchet mich doch!”
Ei, warte Veilchen, warte! Wir finden dich noch.

Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874  (Frühlingsgedichte für Kinder)

Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874  (Frühlingsgedichte für Kinder)

Der Kuckuck hat gerufen:
Nun lasst uns fröhlich sein!
Er kündet uns den Frühling
mit seinem Sonnenschein.
Kuckuck! Kuckuck! Kuckuck!

Der Kuckuck hat gerufen,
er ruft uns fort von Haus,
wir sollen jetzt spazieren
zum grünen Wald hinaus.
Kuckuck! Kuckuck! Kuckuck!

Der Kuckuck hat gerufen,
und wer`s  nicht hören mag,
für den ist grün geworden
kein Feld, kein Wald noch Hag.
Kuckuck! Kuckuck! Kuckuck!

Bildquelle: © Marten - Fotolia.com

Des Kuckucks Ruf

O Schmetterling sprich,
was fliehest du mich?
Warum doch so eilig,
jetzt fern und dann nah!

Jetzt fern und dann nah,
jetzt hier und dann da.
Ich will dich nicht haschen,
ich tu dir kein Leid.

Ich tu dir kein Leid:
O bleib allezeit!
Und wär ich ein Bäumchen,
so spräch ich zu dir.

So spräch ich zu dir:
Komm, komm doch zu mir!
Ich schenk dir mein Herzchen,
wie gut bin ich dir!

Schmetterling

Frühlingsgedichte für Kinder

Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874  (Frühlingsgedichte für Kinder)

Bescheidenheit siegt

Die Lerche singt, der Kuckuck schreit,
Krieg führt die ganze Welt.
Es fängt nun an ein großer Streit
in Wald und Wies` und Feld.

Die Blumen streiten heftiglich,
wer wohl die Schönste sei;
und nur die Rose denkt für sich:
Das ist mir einerlei.

Und auch die Vögel streiten sich
um ihren Sang und Schall.
Was aber soll das kümmern mich?
So sagt die Nachtigall.

Da mischet sich der Frühling drein:
Was, spricht er, soll der Krieg?
Der Nachtigall und Ros` allein
gebührt der Preis und Sieg.

So lasst uns wie die Rose sein
und wie die Nachtigall:
Bescheidne Herzen, schön und rein,
die siegen überall.

 

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